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Schulvertrag PDF

  SCHULVERTRAG

Sinn und Ziel des Schulvertrags

Der Schulvertrag hat das Ziel die bestmögliche Förderung und Entwicklung jedes Schülers sicher zu stellen.

Die Inhalte und Zielsetzungen und besonderen Angebote der Förderschule Nordeifel sind in unserem Schulprogramm beschrieben.

Die Mitglieder der Schulgemeinschaft Schüler, Eltern und Mitarbeiter der Schule vereinbaren in diesem Schulvertrag,  ihre Rechte und Pflichten zu achten und einzuhalten.

Um dies zu gewährleisten, ist es für alle Beteiligten wichtig, sich gegenseitig zu respektieren und zu achten.

Der Umgang miteinander ist geprägt von Toleranz und Fairness.

Schüler und Lehrer sind bemüht eine angenehme Atmosphäre zum Lernen und Arbeiten zu gestalten.

Um das Ziel des Schulvertrags erreichen zu können, kann es notwendig sein, gemeinsam mit allen Beteiligten auch die Hilfe von Beratungsstellen, Therapeuten, Jugendhilfe usw. in Anspruch zu nehmen.

Allgemeiner Rahmen des Schulvertrags

Alle Beteiligten unserer Schule (Schüler, Lehrer, Eltern) akzeptieren die allgemeinen Bedingungen und Satzungen der Schulordnung und der Klassenregeln  und verhalten sich demnach.

 

Unsere Schule behält sich die pädagogische Maßnahme des

zeitweiligen Unterrichtsausschluss bis zu einem Elterngespräch vor.

Diese Entscheidung kann getroffen werden, bei

-          gravierender Verletzung der vertraglichen Pflichten (vor allem im Bereich der Schulordnung).

-          im Rahmen der Trainingsraumregularien ( sehr häufige Überweisung und gravierende Nichtbeachtung der Verhaltensregeln).

 

Ist ein Schüler durch den Schulalltag überfordert, kann für einen befristeten Zeitraum ein verkürzter  Schulbesuch entschieden werden.

Rechte

Schüler: Ich habe das Recht,

-          Ideen zu Unterrichtsinhalten und Arbeitsformen oder anderen Veranstaltungen des Schullebens einzubringen.

-          von der Lehrerin als Person respektiert und ernst genommen zu werden.

-          auf Schutz bei Bedrohung und bei Angriffen auf meine Person.

-          auf störungsfreien Unterricht.

-          auf Informationen zu meinem Verhalten und meinem Leistungsstand, sowie auf Beratung durch den Lehrer.

Lehrer haben das Recht,

-          Unterricht ohne Störungen erteilen zu können.

-          von Schülern und Eltern respektvoll behandelt zu werden.

-          auf Anerkennung ihrer Kompetenzen und ihrer Autorität.

-          von Eltern in ihrer schulischen Arbeit unterstützt zu werden. Dies ist nur in regelmäßigem Austausch möglich.

-          über Schüler ausreichend informiert zu werden, um im Unterricht auf die individuellen Bedürfnisse oder Probleme eingehen zu können.

-          auf Achtung ihrer Privatsphäre. Daher sind Terminabsprachen notwendig.

Als Erziehungsberechtigte habe ich das Recht auf,

-          regelmäßige Information zum Verhalten und zur Leistung meines Kindes.

-          Beratung.

-          Einblick in den Unterricht (nach Absprache).

-          Einbringen von Ideen und aktiver Mitarbeit in den entsprechenden Gremien.

Pflichten

Schüler: Ich verpflichte mich

-          zum regelmäßigen Schulbesuch.

-          zum respektvollen Umgang gegenüber Mitschülern, Lehrerinnen und Lehrern und anderen Mitarbeitern.

-          zur Einhaltung der Schulordnung und der Klassenregeln.

-          mich während der Busfahrt angemessen zu verhalten.

-          zur aktiven Mitarbeit im Unterricht, so gut ich kann.

-          alle mündlichen und schriftlichen Hausaufgaben sorgfältig und rechtzeitig anzufertigen.

-          Das Eigentum meiner Mitschüler und die Unterrichtsmaterialien pfleglich zu behandeln.

-          alle notwendigen Materialien und Bücher mitzubringen.

Als Erziehungsberechtigter habe ich die Pflicht,

-          die Grundversorgung meines Kindes zu sichern (Kleidung, Ernährung, seelische Gesundheit).

-          den regelmäßigen Schulbesuch sicher zu stellen.

-          bei Krankheit, Verspätung oder Fehlen die Schule morgens telefonisch zu informieren.

-          schulische Termine nach Möglichkeit wahrzunehmen.

-          darauf hinzuwirken, dass mein Kind die Regeln der Schule einhält.

-          den Schulalltag meines Kindes interessiert und helfend zu begleiten ( Bereitstellen von Arbeitsmitteln und Überprüfung auf Vollständigkeit, wenn erforderlich Schultaschenkontrolle, Hausaufgabenhilfe und

      –kontrolle).

-          bei Problemen oder Konflikten das Gespräch mit der Schule zu suchen.

-          den Klassenlehrer vertraulich über wichtige Probleme des Kindes (häusliche Veränderungen, Krankheiten, familiäre Belastungen …) zu informieren, weil diese das Verhalten in der Schule und im Unterricht beeinflussen können.

Lehrer haben die Pflicht,

-          Schüler und Eltern respektvoll zu behandeln.

-          auf die individuellen Bedürfnisse der Schüler einzugehen, soweit dies im Rahmen des Unterrichts und des Schullebens möglich ist.

-          im Unterricht individuelle Stärken und Schwächen der Schüler zu berücksichtigen und den Lernstoff angemessen anzubieten, so wie es die äußeren Rahmenbedingungen zulassen.

-          Eltern über ihre Kinder umfassend und regelmäßig zu informieren und zu beraten. Hierfür ist die Rückmeldung über die Leistungen und das Verhalten des Schülers zwischen den Zeugnisterminen selbstverständlich.

-          offen, ehrlich und aktiv mit den Eltern zusammenzuarbeiten.

 

 

 

Der Schulvertrag wird geschlossen

zwischen

 

______________          ______________

Schüler/in                                       Erziehungsberechtigte/r

 

und der

 

Förderschule – Nordeifel

 

_______________

R.Knauff, Schulleiter

 

 

Datum: ____________

 

Ergänzende Bemerkungen:

 

 

 

 

 

 

 
Trainingsraum PDF

 

Seit den Herbstferien 2008 arbeiten wir an unserer Schule mit dem sog. „Trainingsraum-Konzept“.

Die Hauptaufgabe von uns Lehrerinnen und Lehrern ist Unterricht. Oft gibt es aber in den Klassen Störungen durch einzelne Schüler/innen. Deshalb haben wir einen „Trainingsraum“ mit dem Programm „Eigenverantwortliches Denken und Handeln in der Schule“ eingeführt. Damit wollen wir erreichen, dass alle Schüler/innen lernen sich so zu verhalten, dass wir erfolgreich miteinander arbeiten können. Im Trainingsraum ist während der Unterrichtszeit eine Lehrkraft, die mit solchen Schülern arbeitet, die durch ständiges Stören sich und ihre Mitschüler am Lernen hindern.

 

 

 

Im Trainingsraum sollen Schüler selbstständig – eventuell mit Hilfe des Trainingsraumlehrers eine Lösung finden, um wieder am Unterricht teilnehmen zu können.

 Im Wesentlichen hat das Trainingsraumprogramm drei Regeln als Grundlage:

 

  1. Jeder Schüler und jede Schülerin hat das Recht ungestört zu lernen.

  2. Der Lehrer und die Lehrerin haben das Recht ungestört zu unterrichten.

  3. Jede und jeder muss immer die Rechte der Anderen beachten.

 

 Das Trainingsraumprogramm hat einen für alle festen, zuverlässigen und durchschaubaren Ablauf, den wir kurz erläutern möchten:

 

 

  1. Ein störender Schüler erhält vom unterrichtenden Lehrer eine ausdrückliche Ermahnung.

  2. Wenn er oder sie dieser ausdrücklichen Ermahnung nicht Folge leistet und sich entscheidet, weiter zu stören, wird er/sie mit einem Infozettel in den Trainingsraum geschickt.

  3. In diesem Raum stellt er mit der Unterstützung eines Trainingsraum-Lehrers einen Rückkehrplan auf. In diesem Rückkehrplan entwickelt er eigenverantwortliche Ideen, wie er in Zukunft störungsfrei am Unterricht teilnehmen kann.

  4. Mit diesem Rückkehrplan kehrt er/sie in die Klasse zurück und legt ihn dem Lehrer vor.

  5. Wenn der Lehrer diesen Rückkehrplan akzeptiert, kann der Schüler weiter am Unterricht teilnehmen.

  6. Wenn der Lehrer den Plan nicht akzeptiert oder wenn der Schüler auch nach der Rückkehr weiter stört, wird der Schüler wieder in den Trainingsraum geschickt.

 

Schüler im Trainingsraum erhalten Unterricht. Sie sollen lernen, in eigener Verantwortung ihr Verhalten zu steuern und Fähigkeiten erwerben, sich in einer Gruppe rücksichtsvoll zu verhalten, damit alle ungestört lernen können. Diese Fähigkeiten sind wichtige Schlüsselqualifikationen, die heute überall gefordert werden, wo Menschen miteinander umgehen, vor allem im späteren Berufsleben.

 

 

Aus dem Trainingsraumkonzept  ergeben sich folgende Konsequenzen:

 

 

 

  • Nachdem der Schüler 6 Mal  im Trainingsraum war erhalten die Erziehungsberechtigten eine schriftliche Information.
  • Beim 9. -mal findet ein Gespräch zwischen dem Schüler und dem  Trainingsraumteam statt.
  • Wenn ein Schüler 10 Mal im Trainingsraum gearbeitet hat, wird in einer Konferenz ( Eltern, Schüler und Trarateam) überlegt, was zu tun ist. Der Schüler muss dann Sozialdienste am Freitag- oder Montagnachmittag leisten und wird dann von seinen Eltern  abgeholt. Reichen diese Maßnahmen nicht dann werden andere Institutionen um Hilfe gebeten.

 

Sollte ein Schüler sein Verhalten im Trainingsraum nicht unter Kontrolle bringen, den Weg in den Trainingsraum nicht finden oder sich komplett verweigern, dann erfolgt sofort ein Anruf zu Hause. Wenn möglich sollte der Schüler dann abgeholt werden, oder er verbringt einige Zeit im Zimmer der Schulleitung. Ältere Schüler, die sich mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurechtfinden, werden in diesem Fall nach Hause geschickt. Er darf erst dann wieder zur Schule kommen, wenn ein Gespräch zwischen ihm, den Erziehungsberechtigten und den Trainingsraumlehrern stattgefunden hat.

 

Derzeit besteht das Trainingsraum -Team aus 3 LehrerInnen und der Schulsozialarbeiterin.

Ansprechpartner erreichen Sie unter der Telefonnummer 02473/1255.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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