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Sozialtraining-„Faustlos“: Ein Curriculum zur Förderung sozial-emotionaler Kompetenzen und zur Gewaltprävention

Seit einem Jahr ist das Programm „Faustlos“ fest mit einer Stunde pro Woche im Stundenplan der Unterstufe verankert. „Faustlos“ hat zum Ziel, das Sozialverhalten von Kindern zu fördern und ihr Selbstbewusstsein zu stärken. Das Konzept wird bewusst im Teamteaching (sprich die Klassenlehrerinnen der Unterstufe) unterrichtet, damit Regeln, die im Rahmen des Faustlosprogrammes erarbeitet werden, auch einheitlich im Alltag umgesetzt werden. In den Sozialtrainingsstunden wird mit den Schülern und Schülerinnen viel über Gefühle gesprochen, und sie lernen so mit „Faustlos“, alltägliche Probleme konstruktiv zu lösen.
Die Lektionen von „Faustlos“ sind in drei Bereiche unterteilt:
1.Empathieförderung: Hier haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, Gefühle zu erkennen, vorherzusagen, wie andere Menschen sich fühlen und anderen ihr Mitgefühl zu zeigen.
2.Impulskontrolle: Hier üben die Schülerinnen und Schüler ein Problemlöseverfahren und verschiedene soziale Verhaltensweisen ein.
3.Umgang mit Ärger und Wut: Hier trainieren die Schülerinnen und Schüler sich in Wutsituationen zu beruhigen und ihre Ärger- Gefühle sozial angemessen zum Ausdruck zu bringen.
Begleitet wird das Programm von einer Drachenhandpuppe. Der Drache „Justus“ erlebt in seinem Leben ähnlich schwierige Situationen wie die Schülerinnen und Schüler und will sich mit ihnen gemeinsam zu einem Problemlösedetektiv ausbilden lassen. Durch die Handpuppe findet eine starke Identifikation der Schülerinnen und Schüler mit dem Sozialtraining statt.

 
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